Chanukka
- Raul Cervantes
- 9. Dez. 2023
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 9. Jan. 2025
Chanukka erinnert an ein Ereignis, das bis ins 2. Jahrhundert unserer Zeitrechnung zurückreicht. Es erinnert an die Wiedereinweihung des 2. jüdischen Tempels in Jerusalem, nachdem er von den griechischen Syrern geschändet worden war.
Chanukka, was auf Hebräisch „Weihe“ bedeutet, wird heutzutage auch als Lichterfest bezeichnet, in Anlehnung an den winzigen Vorrat an rituell reinem Öl, der im Tempel gefunden wurde und mit dem die Menora angezündet wurde – und sie blieb acht Tage lang angezündet.
Die Zeremonie des nächtlichen Anzündens einer Öllampe oder einer Kerze sowie die Betonung des Garens von Speisen in Öl erinnern an dieses wundersam langlebige Öl.
Die Anwendung dieses Themas in unserem täglichen Leben ist tiefgreifend. Es enthält eine Botschaft der Hoffnung, wenn die Dinge zur Neige gehen. Es schafft Raum für die Möglichkeit von Wundern oder für Neuanfänge.
Am Ende der acht Tage mögen wir die Botschaft eines immer größer werdenden Lichts und einer immer größer werdenden Hoffnung durch das Jahr mitnehmen!

Update 2024-2025: Die Hanukkahlichter inspirieren uns, wie widerstandsfähig der menschliche Geist sein kann. Sie erfüllt uns mit Hoffnung und macht uns das ständige Verantwortungsbewusstsein bewusst, inmitten der Dunkelheit Licht auszustrahlen. Dort, wo Dunkelheit entsteht, kann Licht sie ersetzen. Es ist eine tägliche und sogar konstante Entscheidung. Eine Entscheidung, die tatsächlich eine Aura von Licht und innerem Frieden schafft. Möge dieses Bewusstsein uns begleiten, bis wir wieder Hanukkah feiern. Genauso wie der Schamasch das Licht an die anderen Öllampen verteilt, ist es der Schöpfer, der dieses Licht an uns verteilt und uns tatsächlich zu Kindern des Lichts macht.


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